Nach der letztwöchigen anstrengenden Zügelaktion gönnten sich die Schüler und Lehrpersonen des Zyklus 2 eine Jahresabschlusswoche der besonderen Art. Während es dem Schulhaus Trittenbach nun definitiv «an das Dach ging», wurde in der weiteren Umgebung getanzt, geforscht, geklebt, getrommelt, gespielt, gebaut und nebenbei ganz viel gelernt. 

Gewirbelt und getrommelt im Stile von Stomp wurde in der Jazzschule Konstanz. Dabei war das Rhythmusgefühl der Schülerinnen und Schüler gefordert, was diese auch mit viel Freude und Energie zum Ausdruck brachten.
Im Wald lernten die Kinder, wie man Spuren liest und Tiere findet. Wissen Sie, was ein Kobel ist? Die Kinder jedenfalls durften selbst einen bauen und wissen nun, wie das Nest eines Eichhörnchens aussieht. Mit fachkundiger Betreuung durch Nicole Schwery von der PH Thurgau und in Zusammenarbeit mit dem Förster durften die Kinder einen erlebnisreichen Tag im Wald verbringen.
Fingergrosse Krebse, Spulwürmer, Bachflohkrebse und Fliegenlarven konnten im Bach unterhalb des Schwanenweihers entdeckt werden. Mit Fangnetzen, Tellern, Löffel und einer Becherlupe ausgerüstet, stapften die Mädchen und Jungen durch das knöcheltiefe Wasser und wurden zu kleinen Wasserforschern. Ob das Wasser nun sauber oder eher dreckig ist, genug Sauerstoff hat und wie hoch die Fliessgeschwindigkeit ist, durften die Schüler unter Anleitung eines Mitarbeiters von Aquaviva selbst herausfinden.
In den Handarbeitszimmern im Schulhaus Castell war die Fingerfertigkeit der Schülerinnen und Schüler gefragt. Unter der Anleitung von Corina Signer wurden wunderschöne Libellen gebastelt. Dabei wurde Schwemmholz spiralförmig mit Klebeband umwickelt, welches dann farbig überpinselt wurde. Nach entfernen des Klebebandes entstanden farbenfrohe Insektenkörper. Für die Flügel wurden Papierschnipsel laminiert und ausgeschnitten. Zum Schluss wurden sie noch mit farbigen Draht eingesäumt.
Eintauchen in die Welt des Theaters konnten die Kinder in der Dreifachturnhalle des Sekundarschulhauses. Unter Leitung des Schultheaters Weinfelden wurden verschiedene Einstiegsübungen gezeigt und auch gleich angewandt. So stand zum Beispiel ein Eimer in der Mitte des Schülerkreises. Aufgabe für die kleinen Schauspieler: überlegt euch damit eine Szene und spielt diese vor. Plötzlich wurde aus dem Eimer ein Sessel, eine Tasche, eine Schatztruhe, ein Autositz, ein Koffer, ein Steinhaufen.

Es war eine tolle Woche mit vielen spannenden und bleibenden Eindrücken. Ein herzliches Dankeschön geht an Corina Signer und Lara Bergenhenegouwen, welche diese Woche für uns alle vorbereitet haben!

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25,600,60,0,3000,5000,25,800
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